Die Spinalanästhesie


Regionalanästhesieverfahren bei Operationen der unteren Körperhälfte (etwa ab Bauchnabel abwärts) auch „Rückenmarknarkose“ genannt.

Durchführung: Einspritzen eines Lokalanästhetikums unterhalb des Endes des Rückenmarkes mit kompletter Betäubung (auch Lähmung) beider Beine für bis 6 Stunden.

Vorteil: weniger invasiv als Narkose (keine Überdruckbeatmung notwendig), Schmerzausschaltung auch für mehrere Stunden nach einer Operation, Patient ist aktiv beteiligt, größere Kreislaufstabilität.

Nachteil: als Komplikation extrem selten (1:220.000) bleibende Querschnittslähmung, nervöse Patienten haben mehr Streß, auch für Herz und Kreislauf